Palästinensisch-israelische Kämpfe

Nachdem die Hamas am 12. Juni 2014 drei jugendliche israelische Talmudschüler entführt und hinterhältig ermordet hatte, hat Israel das nicht ungestraft gelassen. Die einsetzenden zahlreichen Raketenangriffen der Palästinenser nahm die israelische Armee zum Anlass, gezielt Terrornester auszubomben und Hamas- Tunnelsysteme zu zerstören – und hat dabei offenbar die Zivilbevölkerung vorher mehrfach warnt und ‘menschliche Schutzschilder’ respektiert. Militärisch ist sie der Hamas & Co haushoch überlegen, wie ein Video eindrucksvoll belegt, während die ‘Gotteskämpfer’ recht schlecht ausgerüstet sind und völlig wahllos herumballern – um nicht zu sagen: hilflos. Dabei behaupten sie auch auch noch, dass sie selbst nichts getan hätten. Die Entwicklung im Juli trug teils groteske Züge.

Kürzlich meldete Israel Heute, dass das israelische Militär bei seiner Bodenoffensive in Gaza überrascht war, welch weit verzweigtes Netz an Terrortunneln die Hamas dort angelegt hat. Da wundert es nicht mehr, wohin all die EU-Infrastrukturhilfen an den Palästinenser-‘Staat’ geflossen sind. Über dieses Tunnelnetz war offenbar zum jüdischen Neujahrsfest Rosch HaSchana (in acht Wochen) ein großes Blutbad in benachbarten israelischen Ortschaften durch über 200 Attentätern geplant, das nun aber durch die aktuelle Militäroffensive unmöglich gemacht wurde, bei der nach Möglichkeit Tunnels gesprengt wurden.

Richtig ist, dass Israel ein Krankenhaus in Gaza beschossen hat und möglicherweise auch eine UN-Schule. Das sich in diesen palästinensische Kämpfer verschanzt bzw. dort Waffen gelagert haben, was völkerrechtswidrig ist und sie in der Folge zu legitimen militärischen Zielen macht, wird dabei gern verschwiegen. Eine Schande, dass sich bei einer einseitigen Verurteilung der israelischen Offensive in Gaza im UN-Menschenrechtsrat nur die USA auf die Seite Israels stellte, während sich Länder wie Deutschland und Österreich enthielten. Gegen das völkerrechtswidrige Vorgehen der Hamas, die sogar die eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbraucht und bereits Kleinkinder als Anti-Israel-Kämpfer abrichtet, hat er anscheinend nichts einzuwenden.

Reaktionen in Deutschland

Ich habe für die Reaktion der Israelis volles Verständnis – denn wenn sich Israel nicht wehrt, wird es plattgemacht.
Wer für den physischen Schutz der Israelis betet, sollte aber schon der Gerechtigkeit halber mindestens genauso um Schutz für unschuldige Palästinenser beten, die zwischen die Fronten geraten, indem sie etwa von der Hamas als menschliche Schutzschilde missbraucht werden, und in diesem Konflikt wohl die Hauptleidtragenden sind. Auch in diesem Fall ist das Gefährlichste für Israel, dass diese Sache Wasser auf die Mühlen der Antisemiten ist. Dazu gehören leider auch viele Journalisten in Deutschland, die ihre Anschauungen auf recht subtile Weise in den allgemeinen Medien wie dem ZDF verbreiten. Empörenderweise sind wir in Deutschland (über den “Rundfunkbeitrag”) sogar gezwungen, das auch noch zu bezahlen – egal ob wir ihre Demagogie (auch zu anderen Themen wie etwa der EUrokratie und dem US-Imperialismus) überhaupt konsumieren (wollen) oder nicht.

Zur Ehrenrettung des Journalismus im deutschen Fernsehen: Es gibt auch noch solide Nachrichten-Beiträge zu dem Thema, etwa in den ARD-Tagesthemen am 13.7. in der Halbzeit-Pause des Fußball-WM-Endspiels – also bei höchster Einschaltquote!
Ausgleichshalber hat das ZDF nun einen hohen Vertreter der jüdischen Gemeinde in Deutschland aufgetrieben und interviewt, der die aktuelle israelische Militärintervention als Massaker verurteilt und den Standpunkt vertritt, dass Kritik am israelischen Vorgehen in Gaza nicht unbedingt schon Antisemitismus ist. Letzteres kann ich respektieren – nicht aber, dass moslemische Ausländer in Deutschland offenen Judenhass äußern und dabei noch als ‘Demonstranten’ geschützt werden und dass die deutschen Massenmedien einseitig von Palästinenser-Schicksale vorführen, womit sie offenbar gezielt Ressentiments gegen Israel fördern und nicht zumindest ebenso gefühlswirksam von israelischen Schicksalen berichten.

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