Fußball-WM 2014: Gebetskampf und Konsequenzen für das deutsche Selbstbewusstsein

Hier zwei Aspekte, die auch für jemand wie mich, der kein Fußballfan ist, an der letzten Weltmeisterschaft interessant waren.

Bei dieser WM gab es mehrere Spiele, bei denen geistliche Mächte offenbar wichtigen Einfluss hatten:

Die sportliche Leistung und das Zusammenspiel des deutschen Nationalteams, auch ihrer Angehörigen, war ausgesprochen gut. Daher finde ich es sehr angebracht, dass das bei uns groß gefeiert und praktisch von allen, auch nicht-deutschen, Seiten gewürdigt wurde. In dem Zusammenhang finde ich es sehr passend, dass das Lied “Auf Uns” von Andreas Bourani von der ARD als offizieller WM-Song 2014 ausgewählt worden war.
Hoffentlich nehmen sich Viele die Fairness, den Zusammenhalt und die Demut dieser Mannschaft zum Vorbild – und zwar nicht nur im Fußball-Bereich, sondern auch sonst in der Gesellschaft.

Sehr erfreulich auch zu beobachten, dass sich besonders seit der WM 2006 in Deutschland die Deutschen wieder trauen, nationale Flagge(n) zu zeigen. Man hat seit den zwei Weltkriegen des letzten Jahrhunderts und speziell dem unsäglichen Hitler-Regime so viel und sehr einseitig auf uns Deutschen herumgehackt, dass wir dieses Treiben sogar teils selbst mitgemacht und uns fast jegliches eigentlich normale und gesunde Nationalgefühl rauben lassen haben. Ein ganze Reihe Deutscher hat damals tatsächlich viel Böses getan – aber Angehörige anderer Nationalitäten ebenso. Was gern geflissentlich übersehen wird, ist dass es auch in vielen anderen Ländern massiven Antisemitismus gab und gibt, und etwa die Völkermorde der Spanier in Südamerika, der europäischen Einwanderer in Nordamerika und Australien, der Kommunisten in Russland, der Türken in Armenien, und die Unterdrückung bis Ausrottung der christlichen Bevölkerung durch Moslems und Hindus in Afrika, Nahost und Asien ebenso verwerflich und zumindest in Summe viel gewaltiger waren bzw. sind als was das Dritte Reich damals angerichtet hat. Das Niederhalten Deutschlands war auch wesentlich durch die Angst motiviert, es würde wieder so groß, stark und damit möglicherweise Anderen wieder so gefährlich werden wie damals – aber de facto ist Deutschland seit vielen Jahrzehnte viel hilfreicher als die meisten anderen Länder, auch auf humanitären und finanziellem Gebiet.
Aus den genannten Gründen war es höchste Zeit, dass die einseitige Deutschen-Knüppelei aufhört – und Gott sei Dank ist es inzwischen wohl soweit, und dazu haben die letzten Fußball-Weltmeisterschaften viel beigetragen. Die Junge Freiheit zitiert dazu eine britische Zeitung wie folgt:

Die „Neuerfindung der deutschen Nation“ habe mit der Fußball-WM 2006 begonnen, meint der Daily Mirror. Hunderttausende seien nach Deutschland gekommen und hätten „ein großes Land in bester Stimmung“ erlebt. Unbefangen in Schwarzrotgold sind wir den anderen Europäern eben weniger unheimlich als in grauer Schuldstolz-Asche. Kopf hoch also, mehr Selbstbewusstsein und das eigene Land und Volk ruhig auch mal positiv sehen.

Deutschland ist inzwischen offenbar international das beliebteste Land der Welt – während linke Nestbeschmutzer daheim uns weiter jeglichen Patriotismus madig machen wollen.

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